ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN („AGB“) DER FOUNDERS LEAGUE GMBH.

  1. Geltungsbereich der AGB

Der Inanspruchnahme der Dienstleistungen der Founders League GmbH, Paulustor 10, 36037 Fulda (im folgenden "Founders League") liegen ausschließlich die nachstehenden AGB zugrunde. Von diesen AGB abweichende AGB  oder ergĂ€nzende Bestimmungen der Nutzer dieser Dienstleistungen finden keine Anwendung.

  1. Leistungen

2.1. Founders League betreibt eine Plattform zur Förderung junger Start-up Unternehmen. Hierzu werden in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden interaktive Live-Formate veranstaltet, die ĂŒber verschiedene Internetplattformen abrufbar sind und in deren Rahmen teilnehmende Start-up Unternehmen die Gelegenheit zur PrĂ€sentation ihrer GeschĂ€ftsidee, bzw. ihres GeschĂ€ftsmodells gegeben wird.

2.2. Founders League verfĂŒgt ĂŒber ein großes Netzwerk zu dem zahlreiche Investoren gehören, die interessiert an Start-up Unternehmensbeteiligungen sind. Aufgrund dieses Netzwerk ist Founders League dazu in der Lage, den Kontakt zwischen Start-up Unternehmen, die auf der Suche nach Inverstoren sind, und potentiellen Investoren, herzustellen. Mit dem Absenden des ausgefĂŒllten Formulars fĂŒr die Vermittlung von Investoren an Start-ups beauftragt das Start-up Unternehmen die Founders League mit der Herstellung eines Kontaktes zu potentiellen Investoren.  

2.3. Founders League bietet keine Finanzdienstleistungen an und ĂŒbernimmt keine GewĂ€hrleistung dafĂŒr, dass es im Anschluss an die Vernetzung des Start-up Unternehmens mit dem potentiellen Investor tatsĂ€chlich zu einer Beteiligung des Investors an dem Start-up Unternehmen kommen wird. Founders League ist nicht dazu verpflichtet, dem Start-up eine Beteiligung durch einen Investor zu verschaffen.

2.4. Founders League wird nicht exklusiv fĂŒr ein Start-up Unternehmen oder einen potentiellen Investor tĂ€tig, d.h. jedes Start-up Unternehmen kann jederzeit auch andere Berater und Vermittler mit der Suche nach potentiellen Investoren beauftragen. Founders League kann jederzeit auch mehrere Start-up Unternehmen mit einem potentiellen Investor vernetzen.

2.5. Founders League beteiligt sich nicht an den Verhandlungen zu möglichen Beteiligungen zwischen dem Start-up Unternehmen und dem potentiellen Investor. Diese Parteien sind allein fĂŒr das Aushandeln der Rahmenbedingungen einer Unternehmensbeteiligung verantwortlich.

2.6. Die FOUNDERS LEAGUE GmbH ist berechtigt Vor-, Nachname, Emailadresse, Unternehmen, Land, Karrierelevel, Sektor, FirmengrĂ¶ĂŸe, Firmentyp und Position an Partner, Investoren, Business Angel etc. weiterzugeben, um einen weiteren Austausch im Rahmen der Veranstaltung sowie im Anschluss zu ermöglichen.

3.VergĂŒtung

3.1. Sollte es tatsĂ€chlich im Anschluss an eine Kontaktherstellung durch Founders League zu einer Beteiligung eines Inverstors an dem Start-up Unternehmen kommen, erhĂ€lt Founders League fĂŒr seine Vermittlungsleistung eine Provision.

3.2. Founders League erhĂ€lt fĂŒr die erfolgreiche Vermittlung einer Unternehmensbeteiligung eine Provision in Höhe von 3,5 % an sĂ€mtlichen Einlagen des Investors, der durch eine Vernetzung der Founders League mit dem Start-up Unternehmen in Kontakt getreten ist. Dies gilt auch fĂŒr Investitionen von Dritten an dem Start-up Unternehmen, die im Zusammenhang mit dem vermittelten Investor stehen und in Folge der Kontaktherstellung durch Founders League getĂ€tigt wurden.

3.3. Der Provisionsanspruch von Founders League bezieht sich auch auf sÀmtliche weitere Beteiligungen des vermittelten Investors an dem Start-up Unternehmen, die innerhalb von 24 Monaten nach Eingang der Zahlung der ersten Beteiligung erfolgen.

3.4. Das Start-up Unternehmen ist verpflichtet, Founders League ĂŒber jede Vereinbarung mit einem Investor zu informieren, die zu einer Beteiligung des vermittelten Investors an dem Start-up Unternehmen fĂŒhrt. Mitzuteilen sind insbesondere die Höhe der Geldsumme, mit dem sich der der Investor an dem Start-up Unternehmen beteiligt und zu welchem Zeitpunkt diese Geldsumme vom Investor zu leisten ist. Die Mitteilung hat spĂ€testens 14 Tage nach vollstĂ€ndiger Unterzeichnung des Beteiligungsvertrages zwischen dem Start-up Unternehmen und dem Investor zu erfolgen.

3.5. Das Start-up Unternehmen ist verpflichtet, Founders League spĂ€testens 14 Tage nach Eingang der Geldsumme auf seinem GeschĂ€ftskonto ĂŒber die Zahlung zu informieren. Founders League wird dem Start-up Unternehmen im Anschluss eine ordnungsgemĂ€ĂŸe Rechnung ĂŒber den angefallenen Provisionsbetrag stellen, die spĂ€testens 14 Tage nach Eingang der Rechnung beim Start-up Unternehmen an das GeschĂ€ftskonto von Founders League zu ĂŒberweisen ist.

  1. Laufzeit

Die Laufzeit des Vertrages zwischen dem Startup Unternehmen und Founders League ist zeitlich unbegrenzt. Eine KĂŒndigung ist jederzeit möglich. xMNJ

  1. Datenschutz

Alle Informationen zum Schutz Ihrer Daten finden Sie in unserer DatenschutzerklÀrung.

  1. Urheber- und Nutzungsrechte

Founders League behÀlt sich alle Rechte an den Inhalten der Webseite www.foundersleague.de  sowie der darauf enthaltenen Daten vor.

  1. Haftung

7.1. Founders League haftet im Rahmen dieser AGB dem Grunde nach fĂŒr SchĂ€den der Vertragspartner,

- die Founders League oder ihre Organe, gesetzlichen Vertreter, leitenden ErfĂŒllungsgehilfen vorsĂ€tzlich oder fahrlĂ€ssig oder die ihre einfachen ErfĂŒllungsgehilfen vorsĂ€tzlich oder grob fahrlĂ€ssig herbeigefĂŒhrt haben,

- die durch die Verletzung einer Pflicht durch Founders League, die fĂŒr die Erreichung des Vertragszwecks von wesentlicher Bedeutung ist (Kardinalpflichten), entstanden sind,

- wenn diese AnsprĂŒche aus dem Produkthaftungsgesetz resultieren,

- die auf einem nicht leicht fahrlÀssig verschuldeten Organisationsverschulden seitens Founders League beruhen,

- aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer Pflichtverletzung der Founders League oder eines ihrer gesetzlichen Vertreter oder ErfĂŒllungsgehilfen beruhen.

7.2. Founders League haftet in voller Höhe bei SchĂ€den, die vorsĂ€tzlich oder grob fahrlĂ€ssig verursacht wurden. Im Übrigen wird der Schadensersatzanspruch auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt, im Falle des Verzugs auf 5% des Auftragswerts. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberĂŒhrt.

7.3. Soweit Founders League gemĂ€ĂŸ Ziffer 7.2. nur in Höhe des typischerweise vorhersehbaren Schadens haftet, ist diese Haftung zusĂ€tzlich auf höchstens EUR 1.000,00 bzw. bei reinen VermögensschĂ€den auf einen Betrag von höchstens EUR 500,00 begrenzt.

7.4. Soweit Founders League gemĂ€ĂŸ Ziffer 7.2. nur in Höhe des typischerweise vorhersehbaren Schadens haftet, besteht keine Haftung fĂŒr mittelbare SchĂ€den, MangelfolgeschĂ€den oder entgangenen Gewinn.

7.5. In anderen als den in 7.1. bis 7.4. genannten FÀllen ist die Haftung von Founders League - unabhÀngig vom Rechtsgrund - ausgeschlossen.

7.6. SchadensersatzansprĂŒche gegen Founders League verjĂ€hren nach Ablauf von 12 Monaten seit ihrer Entstehung, es sei denn, sie basieren auf einer unerlaubten Handlung.

7.7. Soweit die Haftung von Founders League ausgeschlossen ist, gilt dies auch fĂŒr die persönliche Haftung der Angestellten, Arbeitnehmer, Mitarbeiter, Vertreter und ErfĂŒllungsgehilfen von Founders League.

  1. Schlussbestimmungen

8.1. Sollte eine Bestimmung dieser Vereinbarung ganz oder teilweise unwirksam sein oder ihre Rechtswirksamkeit spĂ€ter verlieren, so wird hierdurch die GĂŒltigkeit der ĂŒbrigen Bestimmungen nicht berĂŒhrt.

8.2. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

8.3. FĂŒr den Fall, dass der Nutzer Kaufmann ist, ist ausschließlicher Gerichtsstand Fulda






Stand: 17.02.2023